Biokraftstoffe reduzieren

Ich unterstütze ausdrücklich den politischen Vorstoß von Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze, den Einsatz von Biokraftstoffen deutlich zu reduzieren. Angesichts der weltweiten Ernährungskrise durch den Krieg in der Ukraine und einer drohenden Hungersnot halte ich es für unverantwortlich, wenn zum jetzigen Zeitpunkt Weizen, Raps, Palmöl oder Mais in die Kraftstoffproduktion gehen. In Deutschland werden derzeit ca. fünf Prozent der Ackerfläche für Biokraftstoffe verwendet. Die Devise muss jetzt lauten: Teller statt Tank.

Jedes Jahr werden 2,7 Milliarden Liter Kraftstoff aus Pflanzenölen in unsere Autotanks geschüttet. Angesichts der drohenden weltweiten Lebensmittelknappheit müssen jetzt auf den Feldern mehr Lebensmittel statt Pflanzen für Biosprit geerntet werden. Deshalb meine Forderung: Diese Ackerflächen müssen ab jetzt sukzessive für die Nahrungsmittelproduktion freigegeben werden.

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze hatte am Wochenende ein Ende der Nutzung von Nahrungs- und Futtermittelpflanzen für die Produktion von Biokraftstoffen gefordert. Ihren Vorstoß begründete die Ministerin mit dem dramatischen Anstieg der Lebensmittelpreise weltweit.

 

 

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